zurück zu Inhaltsverzeichnis Willi Gottschalk und Dresden
572.jpg (15171 Byte)  Zeichnung/Bleistift/Selbstporträt Willi Gottschalk


018.jpg (38984 Byte) Öl/Dresden bei Nacht

227.jpg (36159 Byte)

Kohlezeichnung/ Der Diktator

Gottschalk lebte von 1981 bis  zu seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Ostern 1989 in Dresden. In dieser Zeit entstanden eiine Reihe von  Zeichnungen,Aquarellen und Ölbilder. Es gab Entwürfen für größere Formate in Öl und Acryl. Besonders  berührte ihn das Schiksal  der Frauenkirche. Viele Stunden verbrachte er  vor Ort um die komplette Situation  in sich aufzunehmen. Er zeichnete sie immer wieder, die Ruinen, im Sommer , im Winter, bei Regen und Schnee, oft sprach  der davon, dass  sie leben, dass alles noch immer eine Kirche sei. Besonders am 13. Februar und in der Silversternacht jeden Jahres zog die Frauenkirche   tausende Dresdner und ihre Freunde still an sich, es versammelte sich eine große   Gemeinde, die ihre Lichter und Herzen mit sich trugen. "Niemand wagte es während der DDR-Zeit gegen uns offen vorzugehen" so Willi Gottschalk in der Erinnerung, "natürlich war überall  die  sogenannte Volkspolizei und die   ganz "Geheimen", denn das Untersuchungsgefängnis war  ja  nur einen Steinwurf weit entfernt".

"Christliche Kunst in der DDR" so das Thema der ersten und letzten Kunstausstellung auf dem Kirchentag   in Dresden 1981, bis  Nachts 23 Uhr war nicht klar, ob diese  am nächsten Tag tatsächlich eröffnet werden durfte, denn  die  sächsiche ev-luth. Landeskirche hatt unmißerständlich deutlich  gemacht, wenn  durch die Stasi nur ein Bild abgehängt würde oder eine Skulptur entfernt werden sollte,   würde dieser Platz frei bleiben und  die Ausstellung offiziell nicht eröffnet, aber die Presse aus  aller Welt hätte  dann ihre Geschichte. 

Willi Gottschalks Beitrag war  ein kleines Ölbild 30 x 40 cm,   Frauenkirche ; zu sehen war  eine riesige Kuppel, die  sich schemenhaft über die Ruinen wölbte. Ausgerechnet dieses Bild ging bei der Ausreise von Deutschland  nach Deutschland  verloren.

Die Ausstellung wurde am nächsten Tag wie geplant eröffnet und es gab keine  weißen Flecken an den Wänden. c:susanne gottschalk

 


DÖlbild, DresdeDres


frauenlkirche288.jpg (36458 Byte)
Federzeichnung/Frauenkirche Dresden

fraeunkirche263.jpg (33895 Byte)
Wachsstifte/Frauenkirche Dresden